Meine Geschichte: Von 1.000 Ideen zu einer einzigen — die zählt.

Ich bin Moe. Marketingbegeisterter, Wirtschaftsingenieur und Gründer von blogstartup.

Ich schreibe diese Seite nicht um zu beeindrucken. Ich schreibe sie weil ich genau weiß wo du gerade stehst — und ich war dort auch. Vielleicht sitzt du gerade vor einem leeren Dokument. Vielleicht hast du schon drei Blogs angefangen und keinen fertig gemacht. Vielleicht denkst du dass du "noch nicht bereit" bist.

Ich kenne das Gefühl. Lies weiter.

Das Chaos im Kopf

„Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, sondern den, der einen Kick 10.000 Mal geübt hat." — Bruce Lee

Ich war jahrelang der Mann mit den 10.000 verschiedenen Kicks.

In meiner Familie bin ich derjenige mit den Ideen. Immer. Die neue App. Das neue Business. Das neue Konzept das alles verändern wird. Ich sehe eine Lücke im Markt und mein Kopf fängt sofort an zu bauen — noch bevor ich den ersten Schritt gemacht habe.

Das erste Projekt. Das zweite. Das dritte. Parallel. Gleichzeitig. Voller Energie.

Und dann? Nichts.

Nicht weil die Ideen schlecht waren. Nicht weil der Markt falsch war. Sondern weil man nicht drei Feuer gleichzeitig am Brennen halten kann — irgendwann geht jedes davon aus.


Der Moment der mich auf den Boden geholt hat

Es gab eine Zeit wo ich so von mir überzeugt war, dass ich dachte: Ich habe Online Marketing verstanden. Wirklich verstanden. Ich kenne die Regeln, ich kenne die Strategien, ich kenne das Spiel.

Dann hatte ich ein Gespräch mit einem Marketing-Coach.

Es war eigentlich ein Verkaufsgespräch. Er wollte mir sein Produkt verkaufen — Bedarfsanalyse, klassischer Funnel. Und während er mir seine Fragen stellte, wurde mir langsam klar: Ich konnte sie nicht beantworten. Nicht eine nach der anderen. Ich saß da und merkte: Ich habe keine Ahnung. Von nichts.

Dieser Moment hat mich überwältigt. Nicht nur fachlich — emotional. Der Stolz den ich aufgebaut hatte, war in einem einzigen Gespräch weg.

Ich habe danach alles liegen lassen. Blogs, Projekte, Ideen. Einfach aufgehört. Für 4 bis 5 Monate.

Was mich heute rückblickend zum Nachdenken bringt: Der Coach wollte nur verkaufen. Er hat eine Bedarfsanalyse gemacht die mich kleingemacht hat damit ich sein Produkt kaufe. Ich habe es damals nicht so gesehen — ich habe es persönlich genommen.

Aber manchmal braucht man genau so einen Moment. Nicht weil er richtig war. Sondern weil er einen aufweckt.


Der Wendepunkt — eine Person, ein Gespräch

Nach 4 bis 5 Monaten hatte ich ein Gespräch mit meinem Mentor.

Ich war immer noch in meinem verletzten Stolz gefangen. Ich hatte das Gefühl gescheitert zu sein — nicht an einem Projekt, sondern an mir selbst.

Mein Mentor hat mir dann etwas getan was ich nicht erwartet hatte: Er hat mir meine eigenen Erfolge vor Augen gehalten. Nicht als Motivation. Nicht als leere Worte. Sondern konkret. Was ich aufgebaut hatte. Was ich wusste. Was ich konnte.

Und er hat mir klar gesagt: Der Coach war ein Verkäufer. Sein Job war es, dich klein zu machen damit du kaufst. Das was du weißt ist wertvoll — du hast es nur gerade vergessen.

Manchmal braucht man jemanden der einem zeigt was man selbst nicht mehr sehen kann.

Ich habe danach wieder angefangen zu bloggen. Aber mit einem anderen Mindset: Wissen ist nicht endlos. Lernen hört nie auf. Und wer denkt alles zu wissen, hat aufgehört zu wachsen.


Was ich anders gemacht habe — und warum blogstartup steht

Ich habe viele Projekte gestartet während ich angestellt war. Morgens Mitarbeiter, abends Unternehmer. Wenn etwas nicht funktioniert hat, habe ich die Schuld woanders gesucht. Die Idee. Der Markt. Das Timing.

Aber das stimmte nicht.

Die Wahrheit: Ich war nie wirklich dabei. Immer halb drin, immer halb draußen. Immer mit einem Auge auf dem nächsten Projekt.

Bei blogstartup habe ich zum ersten Mal wirklich Zeit gelassen. Ich habe den Markt analysiert. Lücken gesucht. Geplant wo ich andocken kann — mit echten Daten, nicht mit Bauchgefühl. Meine Cluster sind definiert. Meine Themen klar. Meine Strategie steht.

Und das Wichtigste: Ich lasse mich nicht von Gefühlen leiten. Ich bleibe beim Plan.

Ich will eines Tages zurückschauen können — in 10, 15, 20 Jahren — und sagen: das hat sich gelohnt. Nicht für die Zahlen. Sondern weil ich etwas aufgebaut habe das wirklich zu mir gehört.


Wer ich bin — der Rest der Geschichte

Mit 19 habe ich meinen ersten Online-Marketing-Kurs gekauft. Dann den zweiten. Dann den dritten. Irgendwann habe ich gemerkt: Marketing funktioniert im Grundsatz immer gleich — was sich ändert ist nur die Verpackung.

Ich habe meine erste Agentur gegründet. Wirtschaftsingenieurswesen studiert mit Fokus auf Marketing und Produktion. Über Luxusuhren geschrieben, über Kreditkarten, über Kinderwagen. Alles hat funktioniert — aber nichts hat sich richtig angefühlt.

Bis ich gemerkt habe: Das Thema das mich wirklich nie loslässt ist Marketing selbst. Und die Menschen die damit anfangen wollen aber nicht wissen wie.

Das ist blogstartup.


Was ich dir mitgeben will

Du bist genau dort wo ich war.

Vielleicht hast du schon angefangen. Vielleicht noch nicht. Vielleicht hast du Angst dass es zu spät ist, dass du zu wenig weißt, dass du nicht gut genug schreibst.

Das sind alles Ausreden. Ich weiß es weil ich sie alle selbst benutzt habe.

Blogs werden massiv unterschätzt. Es ist eine der wenigen Methoden die wirklich passiv funktionieren — wenn man es von Anfang an richtig angeht. Nicht mit Glück. Nicht mit Talent. Mit Strategie und Konsequenz.

Und genau das zeige ich auf blogstartup. Nicht als Guru der dir etwas verkaufen will. Sondern als jemand der den Weg gegangen ist — mit allen Umwegen — und dir zeigt wie du ihn gerader gehen kannst.

Du bist dort wo ich war. Ich bin jetzt dort wo du sein willst. Lass uns anfangen.

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